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Früherkennung und Diagnose

Je nach Entstehungsort des Tumors sind die Symptome unterschiedlich und somit auch die Diagnosemöglichkeiten.

Wenn der Tumor frühzeitig erkannt wird, sind die Behandlungschancen sehr hoch und es kann oftmals ohne große Beeinträchtigungen operiert werden. Früherkennung ist hier das Stichwort: Der beste Schutz vor Kopf-Hals-Tumore sind Sie selber! Falls Sie die folgenden Symptome über einen Zeitraum von länger als zwei Wochen bei sich entdecken, suchen Sie umgehend ihren Arzt oder Zahnarzt auf oder lassen Sie sich gleich einen Termin in der Ambulanz der Mund-, Kiefer-, und Plastischen Gesichtschirurgie (MKG) der Frankfurter Universitätsklinik geben.

Mögliche Symptome:

  • Wunde Stellen im Mund, die nicht abheilen
  • Weiße, nicht abwischbare Flecken (Leukoplakie) auf der Mundschleimhaut
  • Schluckbeschwerden
  • Halsschmerzen
  • Schwierigkeiten beim Sprechen (Fremdkörpergefühl)
  • Atemnot
  • Länger bestehender Mundgeruch
  • Verminderte Beweglichkeit der Zunge / Taubheitsgefühl
  • Spürbar vergrößerte Lymphknoten

 

Eine einfache Definition hat die Europäische Kopf-Hals-Gesellschaft (EHNS) entwickelt:

1 für 3: Wenn Sie eines dieser Symptome für drei Wochen bemerken
1 für 3: Wenn Sie eines dieser Symptome für drei Wochen bemerken

Weitere Informationen zu Kopf-Hals-Tumoren und der europaweiten Aufklärungskampagne finden Sie auf der folgenden Website.

Die notwendigen Schritte bis zur Diagnose sind manchmal zeitaufwendig und daher auch nervenaufreibend. Aber vergessen Sie nicht: alle diagnostischen Maßnahmen haben das Ziel eine korrekte Diagnose zu erstellen, die schlussendlich die für Sie passende Therapie unterstützen wird.

Diagnostische Maßnahmen:

Körperliche Untersuchung – Nach der Erfassung der Krankengeschichte (Anamnese) folgt die Tastuntersuchung des Hals (Kehlkopf, Drüsen, Lymphknoten) sowie eine Untersuchung des Mund und Rachens.

Klinische Untersuchung – Neben der Blutentnahme für die Bestimmung der Blutwerte, wird – sofern möglich – unter lokaler Betäubung eine Gewebeprobe entnommen und pathologisch untersucht. Nur so ist eine endgültige Diagnosestellung möglich.

Bildgebende Untersuchungen – Zur weiteren Abklärung können bildgebende Verfahren helfen mögliche weitere Tumore zu entdecken sowie den möglichen Tumor, der nicht vorab mit einer Gewebeprobe bestimmt werden konnte, genauer zu lokalisieren sowie die Größe zu bestimmen. Die Bezeichnung der bildgebenden Verfahren finden Sie im Glossar. 

 

Zahlen und Buchstaben – was bedeutet das? Die Stadieneinteilung des Tumors

Nach der Gewebeentnahme oder spätestens nach der operativen Entfernung des Tumor wird dieser in verschiedene Stadien – je nach Schweregrad – eingeteilt.

Der Tumor wird nach der TNM- Klassifikation eingeteilt:

  • T = Primärtumor, je kleiner die nachfolgende Zahl, desto kleiner der Tumor (T1= kleiner Tumor bis T4= sehr großer Tumor)
  • N = Befall der Lymphknoten. Einteilung von 0 (keine Lymphknoten sind befallen) bis 3 (viele Lymphknoten sind befallen)
  • M = Metastasen (Absiedelungen des Tumors). Es wird unterschieden zwischen M0=keine Metastasen bis M1= Metastasen

Pirko

Quelle:

  • Majorczyk, Sarah und über 60 Experten der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe. Das Handbuch gegen Krebs: Neues Wissen. Neue Hoffnung. Neue Therapien. Verlag Zabert Sandmann GmbH. 1. Auflage 2014